Bulldoggen

Bulldoggen sind robuste, muskulöse Hunde mit einem kräftigen Körperbau und einer charakteristischen, gedrungenen Statur. Sie sind bekannt für ihre Loyalität und ihr ruhiges Wesen.

Bekannte Bulldoggen-Rassen:

• Englische Bulldogge
• Französische Bulldogge
• Amerikanische Bulldogge
• Olde English Bulldogge
• Continental Bulldog

Häufige Krankheiten von Bulldoggen

Grundlagen, um die Ernährungsbedürfnisse deines Vierbeiners aus wissenschaftlicher Sicht besser zu verstehen.

Atopische Dermatitis

Die Atopische Dermatitis ist eine weit verbreitete, chronische Hauterkrankung beim Hund, die durch Umweltallergene ausgelöst wird - eine gezielte Unterstützung der Hautbarriere durch Ernährung kann helfen, Symptome zu lindern und Rückfälle zu vermeiden.

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Definition

Die Atopische Dermatitis ist eine häufige, chronisch entzündliche Hauterkrankung bei Hunden, die durch eine Überempfindlichkeit gegenüber Umweltallergenen wie Pollen, Schimmel, Hausstaubmilben oder bestimmten Lebensmitteln ausgelöst wird. Diese Erkrankung kann erhebliches Unbehagen verursachen und erfordert in der Regel eine umfassende Behandlung. Insbesondere Boston Terrier, Englische und Französische Bulldoggen, Bullterrier und Möpse leiden unter dieser Krankheit.

Allgemein

Eine gesunde Hautbarriere ist entscheidend, um Hauterkrankungen vorzubeugen.

Zutaten

• Fischöl enthält ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, welche die Hautbarriere unterstützen
• Erbsen sind ein Lieferant für Zink, welches die Hauterneuerung und Wundheilung fördert
• Bierhefe wirkt sich ebenfalls positiv auf die Hautgesundheit aus

(Quelle: „Wissen kompakt“ von Claudia Rade, S. 17)

Entropium

Ein Entropium beschreibt das meist vererbte Einrollen des Augenlids - die Fehlstellung ist anatomisch bedingt, doch eine gesunde Ernährung kann Haut und Muskulatur stärken und den Verlauf positiv beeinflussen.

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Definition

Ein Entropium beschreibt das Einrollen des Augenlids. Diese Erkrankung wird in der Regel vererbt. Das Einrollen des Augenlids kann viele verschiedene Ursachen aufweisen - dahinter verbirgt sich ein strukturelles anatomisches Problem. In vielen Fällen ist eine chirurgische Korrektur die beste Lösung, wenn das Problem auftritt.

Allgemein

Eine richtige Pflege spielt eine große Rolle bei der Therapie dieser Erkrankung. Ernährungsfaktoren können dennoch ebenfalls eine bedeutsame Auswirkung haben. Ein passendes Futter allein kann diese Fehlstellung der Augenlider zwar nicht korrigieren, aber den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Eine gesunde und angepasste Ernährung wirkt sich positiv auf die allgemeine Gesundheit des Hundes aus, einschließlich seiner Haut und Muskeln, die wiederum die Augenlider stabilisieren können.

Zutaten

• Fischöl enthält ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, welche die Hautbarriere unterstützen
• Erbsen sind ein Lieferant für Zink, welches die Hauterneuerung und Wundheilung fördert
• Bierhefe wirkt sich ebenfalls positiv auf die Hautgesundheit aus

(Quelle: „Wissen kompakt“ von Claudia Rade, S. 17)

Futtermittelunverträglichkeiten

Futtermittelunverträglichkeiten zählen zu den häufigsten Ursachen für Verdauungs- und Hautprobleme bei Hunden - eine gezielte Eliminationsdiät kann dabei helfen, die Auslöser zu identifizieren und das Wohlbefinden deines Hundes deutlich zu verbessern.

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Definition

Eine Futtermittelunverträglichkeit besteht, wenn der Hund auf bestimmte Nahrungsbestandteile reagiert. Diese Unverträglichkeiten können sich in verschiedenen Symptomen äußern, die meist das Verdauungssystem, die Haut oder die allgemeine Gesundheit betreffen, wie z. B. Durchfall, Erbrechen und Juckreiz.

Allgemein

Um eine Futtermittelunverträglichkeit zu diagnostizieren, ist es wichtig herauszufinden, auf welche Bestandteile der Hund reagiert. Dies kann durch eine Eliminationsdiät geschehen, bei der schrittweise einzelne Zutaten getestet und die Symptome beobachtet werden. Die endgültige Verträglichkeit kann erst nach 8-12 Wochen beurteilt werden. Für eine solche Diät eignet sich ein Monoprotein-Futter am besten. Zudem ist ein glutenfreies Futter zur Prophylaxe empfehlenswert, da viele Hunde auf Gluten reagieren. Um den Magen-Darm-Trakt zusätzlich zu unterstützen, wird die Gabe von Pro- und Präbiotika empfohlen.

(Quellen: „Praktikum der Hundeklinik“ von Kohn B., Schwarz G., S. 772; „Ernährungsberatung in der Kleintierpraxis“ von Natalie Dillitzer)

Zutaten

• Lachs ist als einziges tierisches Protein in unserem Monoprotein-Futter enthalten, sodass genau festgestellt werden kann, ob dein Vierbeiner dieses Protein verträgt oder nicht
• Es sind nur ausgewählte Gemüse- und Obstsorten im Futter integriert, sodass das Risiko des Auslösens einer Unverträglichkeit minimiert wird
• Unser Futter ist glutenfrei, sodass auch Hunde mit einer Gluten-Unverträglichkeit unser Futter bekommen dürfen
• Bierhefe liefert Präbiotika, welche die Magen-Darm-Gesundheit unterstützen

Intertrigo

Intertrigo ist eine Entzündung in den Hautfalten, die durch Reibung und Feuchtigkeit begünstigt wird - neben der richtigen Faltenpflege kann eine Ernährung, welche die Hautbarriere stärkt, Abhilfe schaffen.

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Definition

Intertrigo ist eine Hauterkrankung, die durch eine Entzündung in Hautfalten verursacht wird. Sie tritt auf, wenn die Haut an zwei oder mehr Stellen aneinander reibt, was zu Reibung, Feuchtigkeit und einem geschützten Milieu führt, das das Wachstum von Bakterien oder Hefepilzen begünstigt.

Allgemein

Die Pflege der Hautfalten ist bei der Therapie von Intertrigo besonders wichtig. Sekundär kann auch durch eine angepasste Ernährung Abhilfe geschaffen werden, indem die Hautbarriere unterstützt wird.

Zutaten

• Fischöl enthält ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, welche die Hautbarriere unterstützen
• Erbsen sind ein Lieferant für Zink, welches die Hauterneuerung und Wundheilung fördert
• Bierhefe wirkt sich ebenfalls positiv auf die Hautgesundheit aus

(Quelle: „Wissen kompakt“ von Claudia Rade, S. 17)

Zystinsteine

Harnsteine sind feste Ablagerungen in den Harnwegen, die durch Auskristallisation von Mineralien entstehen - über eine angepasste Ernährung lässt sich der Bildung von Steinen gezielt vorbeugen.

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Definition

Harnsteine (auch als Urolithen bekannt) sind feste Ablagerungen, die sich in den Harnwegen von Tieren bilden, einschließlich der Blase, der Harnleiter oder der Nieren. Sie entstehen durch die Auskristallisation von Mineralien und anderen Substanzen im Urin. Harnsteine können unterschiedliche Zusammensetzungen haben.

Allgemein

Bei der Anpassung des Futtermittels auf Harnsteine steht im Vordergrund, die Zufuhr dieser Konkrementbildner zu reduzieren. Zudem ist eine Absenkung des pH-Wertes im Harn günstig, um Harnsteinen vorzubeugen, da hierdurch die Löslichkeit der Substanzen vergrößert wird. Zystinsteine bestehen aus der Aminosäure Zystin. Diese Art von Stein entsteht, wenn Zystin, das normalerweise im Urin gelöst ist, in unlösliche Kristalle umgewandelt wird. Oftmals sind chondrodystrophe Rassen wie die Englische und Französische Bulldogge betroffen. Zystinreiche Futtermittel wie Ei- und Eierprodukte sind zu vermeiden.

(Quelle: „Praktikum der Hundeklinik“ von Kohn B. und Schwarz G., S. 1305)

Zutaten

• Fischöl, Leinsamen und Grünlippmuschel tragen zu einem ausgewogenen Mineralstoffhaushalt bei und können entzündliche Prozesse in den Harnwegen reduzieren. Sie helfen, die Bildung von Steinen zu verhindern