Definition
Harnsteine (auch als Urolithen bekannt) sind feste Ablagerungen, die sich in den Harnwegen von Tieren bilden, einschließlich der Blase, der Harnleiter oder der Nieren. Sie entstehen durch die Auskristallisation von Mineralien und anderen Substanzen im Urin. Harnsteine können unterschiedliche Zusammensetzungen haben.
Allgemein
Bei der Anpassung des Futtermittels auf Harnsteine steht im Vordergrund, die Zufuhr dieser Konkrementbildner zu reduzieren. Zudem ist eine Absenkung des pH-Wertes im Harn günstig, um Harnsteinen vorzubeugen, da hierdurch die Löslichkeit der Substanzen vergrößert wird.
• Zystinsteine: bestehen aus der Aminosäure Zystin. Diese Art von Stein entsteht, wenn Zystin, das normalerweise im Urin gelöst ist, in unlösliche Kristalle umgewandelt wird. Oftmals sind chondrodystrophe Rassen wie der Dackel, Bichon Frisé, Chihuahua, Havaneser, Malteser, Pekinese, Shih Tzu, Corgi, Jack Russell Terrier, Yorkshire Terrier sowie Englische und Französische Bulldogge betroffen. Zystinreiche Futtermittel wie Ei- und Eierprodukte sind zu vermeiden.
• Struvitsteine: bestehen aus Ammonium, Magnesium und Phosphat. Diese Steine können bei Hunden in jedem Alter auftreten. Sie können prophylaktisch, durch eine angepasste Ernährung, bereits erfolgreich vermieden werden.
(Quelle: „Praktikum der Hundeklinik“ von Kohn B. und Schwarz G., S. 1305)
Zutaten
• Fischöl, Leinsamen und Grünlippmuschel tragen zu einem ausgewogenen Mineralstoffhaushalt bei und können entzündliche Prozesse in den Harnwegen reduzieren. Sie helfen, die Bildung von Steinen zu verhindern