Kleine Jagdhunde

Kleine Jagdhunde sind dafür gezüchtet, Wild zu verfolgen und aufzuspüren. Sie sind agil, ausdauernd und oft sehr lebhaft.

Bekannte kleine Jagdhund-Rassen:

• Beagle
• Jack Russell Terrier
• Cocker Spaniel
• Welsh Terrier
• Deutscher Jagdterrier
• Dackel (Teckel)

Häufige Krankheiten von kleinen Jagdhunden

Grundlagen, um die Ernährungsbedürfnisse deines Vierbeiners aus wissenschaftlicher Sicht besser zu verstehen.

Gastroenteritis

Die Gastroenteritis ist eine Schleimhautentzündung von Magen und Dünndarm - eine gute Futterqualität und die Vermeidung abrupter Futterwechsel sind entscheidend, um das Erkrankungsrisiko zu minimieren.

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Definition

Die Gastroenteritis stellt eine Schleimhautentzündung von Magen (Gastritis) und Dünndarm (Enteritis) dar. Diese kann in verschiedene Arten mit zugehörigem Schweregrad unterteilt werden. Dies sollte vom Tierarzt abgeklärt werden.

Allgemein

Bei der Vorbeugung einer Gastroenteritis spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle. Eine gute Futterqualität und die Vermeidung von abrupten Futterwechseln sind entscheidend, um das Risiko einer Enteritis zu minimieren.

(Quelle: „Praktikum der Hundeklinik“ von Kohn B., Schwarz G., S. 770)

Ichthyose

Die Ichthyose ist eine genetisch bedingte Verhornungsstörung, die zu schuppiger, verdickter Haut führt - sie ist nicht heilbar, doch eine angepasste Ernährung und Fellpflege können die Symptome deutlich lindern.

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Definition

Die Ichthyose ist eine Störung der Keratinisierung und Verhornung der Haut, die zu einer Verdickung der oberen Hautschicht führt. Der Begriff „Ichthyose“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Fisch“, da die Haut betroffener Tiere oft schuppig und fischartig aussieht.

Allgemein

Diese genetische Erkrankung ist nicht heilbar, jedoch können durch eine angepasste Fellpflege und Ernährung die Symptome gelindert werden.

(Quelle: https://laboklin.de/wp-content/uploads/2023/03/LA_Maerz_19_DE_L_final-min.pdf, S. 1-4)

Zutaten

• Fischöl enthält ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, welche die Hautbarriere unterstützen
• Erbsen sind ein Lieferant für Zink, welches die Hauterneuerung und Wundheilung fördert
• Bierhefe wirkt sich ebenfalls positiv auf die Hautgesundheit aus

(Quelle: „Wissen kompakt“ von Claudia Rade, S. 17)

Katarakt

Ein Katarakt ist die Trübung der Augenlinse, die bis zur Erblindung führen kann - eine angepasste Ernährung mit Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren kann das Ausmaß der Erkrankung eindämmen.

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Definition

Ein Katarakt ist die Trübung der Augenlinse, die bis zur Erblindung führen kann.

Allgemein

Sekundär ist auch eine angepasste Ernährung bei Augenerkrankungen und deren Prävention wichtig. Genetische Veranlagungen können dadurch nicht eliminiert werden, aber das Ausmaß der Erkrankung kann eingedämmt werden.

Zutaten

• Blaubeeren und Karotten enthalten Antioxidantien, die vor einer altersbedingten Augenerkrankung schützen können
• Fischöl enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren, welche die Augengesundheit fördern

Wobbler Syndrom

Das Wobbler Syndrom ist ein durch Nervenschädigungen an der Halswirbelsäule hervorgerufener Symptomkomplex - eine angepasste Ernährung, besonders in der Wachstumsphase, spielt bei der Prävention eine wichtige Rolle.

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Definition

Das Wobbler Syndrom ist eine zervikale Spondylomyelopathie. Dies beschreibt einen Symptomkomplex, welcher durch Nervenschädigungen hervorgerufen wird. Er tritt besonders häufig bei Dobermännern und Deutschen Doggen auf, ebenso bei Schäferhunden, Berner Sennenhunden, Neufundländern, Labradoren, Weimaranern, Rottweilern, Australischen Schäferhunden, Cocker Spaniels, Beagles und Dackeln. Männliche Hunde sind doppelt so häufig betroffen wie weibliche.

Allgemein

Der Zusammenhang zwischen Wirbelkörpermissbildungen und Fehlernährungen, insbesondere in der Wachstumsphase, ist durch Studien fundiert. Kalzium spielt ebenfalls eine große Rolle bei der Prävention dieser Krankheit.

(Quelle: https://jlupub.ub.uni-giessen.de/server/api/core/bitstreams/1978637d-366b-4e11-a9ec-2abcf2016925/content, S. 4 f. und S. 18)

Zutaten

• Kartoffeln enthalten Kalzium, welches sich nachweislich präventiv auf Wirbelkörpermissbildungen auswirkt

Zystinsteine und Struvitsteine

Harnsteine sind feste Ablagerungen in den Harnwegen, die durch Auskristallisation von Mineralien entstehen - über eine angepasste Ernährung lässt sich der Bildung von Steinen gezielt vorbeugen.

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Definition

Harnsteine (auch als Urolithen bekannt) sind feste Ablagerungen, die sich in den Harnwegen von Tieren bilden, einschließlich der Blase, der Harnleiter oder der Nieren. Sie entstehen durch die Auskristallisation von Mineralien und anderen Substanzen im Urin. Harnsteine können unterschiedliche Zusammensetzungen haben.

Allgemein

Bei der Anpassung des Futtermittels auf Harnsteine steht im Vordergrund, die Zufuhr dieser Konkrementbildner zu reduzieren. Zudem ist eine Absenkung des pH-Wertes im Harn günstig, um Harnsteinen vorzubeugen, da hierdurch die Löslichkeit der Substanzen vergrößert wird.

• Zystinsteine: bestehen aus der Aminosäure Zystin. Diese Art von Stein entsteht, wenn Zystin, das normalerweise im Urin gelöst ist, in unlösliche Kristalle umgewandelt wird. Oftmals sind chondrodystrophe Rassen wie der Dackel, Bichon Frisé, Chihuahua, Havaneser, Malteser, Pekinese, Shih Tzu, Corgi, Jack Russell Terrier, Yorkshire Terrier sowie Englische und Französische Bulldogge betroffen. Zystinreiche Futtermittel wie Ei- und Eierprodukte sind zu vermeiden.
• Struvitsteine: bestehen aus Ammonium, Magnesium und Phosphat. Diese Steine können bei Hunden in jedem Alter auftreten. Sie können prophylaktisch, durch eine angepasste Ernährung, bereits erfolgreich vermieden werden.

(Quelle: „Praktikum der Hundeklinik“ von Kohn B. und Schwarz G., S. 1305)

Zutaten

• Fischöl, Leinsamen und Grünlippmuschel tragen zu einem ausgewogenen Mineralstoffhaushalt bei und können entzündliche Prozesse in den Harnwegen reduzieren. Sie helfen, die Bildung von Steinen zu verhindern