Retriever

Retriever sind mittelgroße bis große Hunde, die speziell für das Apportieren gezüchtet wurden. Sie sind bekannt für ihre Intelligenz, Freundlichkeit und hervorragenden Fähigkeiten im Wasser.

Bekannte Retriever-Rassen:

• Labrador Retriever
• Golden Retriever
• Flat-Coated Retriever
• Curly-Coated Retriever
• Nova Scotia Duck Tolling Retriever

Häufige Krankheiten von Retrievern

Grundlagen, um die Ernährungsbedürfnisse deines Vierbeiners aus wissenschaftlicher Sicht besser zu verstehen.

Entropium und Ektropium

Entropium und Ektropium beschreiben das Ein- bzw. Auswärtsrollen des Augenlids - die Fehlstellung ist anatomisch bedingt, doch eine gesunde Ernährung kann Haut und Muskulatur stärken und den Verlauf positiv beeinflussen.

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Definition

Ein Entropium beschreibt das Einrollen des Augenlids, ein Ektropium das Auswärtsrollen des Augenlids. Diese Erkrankung wird in der Regel vererbt. Das Ein- oder Ausrollen des Augenlids kann viele verschiedene Ursachen aufweisen - dahinter verbirgt sich ein strukturelles anatomisches Problem. In vielen Fällen ist eine chirurgische Korrektur die beste Lösung, wenn das Problem auftritt.

Allgemein

Eine richtige Pflege spielt eine große Rolle bei der Therapie dieser Erkrankung. Ernährungsfaktoren können dennoch ebenfalls eine bedeutsame Auswirkung haben. Ein passendes Futter allein kann diese Fehlstellungen der Augenlider zwar nicht korrigieren, aber den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Eine gesunde und angepasste Ernährung wirkt sich positiv auf die allgemeine Gesundheit des Hundes aus, einschließlich seiner Haut und Muskeln, die wiederum die Augenlider stabilisieren können.

Zutaten

• Fischöl enthält ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, welche die Hautbarriere unterstützen
• Erbsen sind ein Lieferant für Zink, welches die Hauterneuerung und Wundheilung fördert
• Bierhefe wirkt sich ebenfalls positiv auf die Hautgesundheit aus

(Quelle: „Wissen kompakt“ von Claudia Rade, S. 17)

Futtermittelunverträglichkeiten

Futtermittelunverträglichkeiten zählen zu den häufigsten Ursachen für Verdauungs- und Hautprobleme bei Hunden - eine gezielte Eliminationsdiät kann dabei helfen, die Auslöser zu identifizieren und das Wohlbefinden deines Hundes deutlich zu verbessern.

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Definition

Eine Futtermittelunverträglichkeit besteht, wenn der Hund auf bestimmte Nahrungsbestandteile reagiert. Diese Unverträglichkeiten können sich in verschiedenen Symptomen äußern, die meist das Verdauungssystem, die Haut oder die allgemeine Gesundheit betreffen, wie z. B. Durchfall, Erbrechen und Juckreiz.

Allgemein

Um eine Futtermittelunverträglichkeit zu diagnostizieren, ist es wichtig herauszufinden, auf welche Bestandteile der Hund reagiert. Dies kann durch eine Eliminationsdiät geschehen, bei der schrittweise einzelne Zutaten getestet und die Symptome beobachtet werden. Die endgültige Verträglichkeit kann erst nach 8-12 Wochen beurteilt werden. Für eine solche Diät eignet sich ein Monoprotein-Futter am besten. Zudem ist ein glutenfreies Futter zur Prophylaxe empfehlenswert, da viele Hunde auf Gluten reagieren. Um den Magen-Darm-Trakt zusätzlich zu unterstützen, wird die Gabe von Pro- und Präbiotika empfohlen.

(Quellen: „Praktikum der Hundeklinik“ von Kohn B., Schwarz G., S. 772; „Ernährungsberatung in der Kleintierpraxis“ von Natalie Dillitzer)

Zutaten

• Lamm ist als einziges tierisches Protein in unserem Monoprotein-Futter enthalten, sodass genau festgestellt werden kann, ob dein Vierbeiner dieses Protein verträgt oder nicht
• Es sind nur ausgewählte Gemüse- und Obstsorten im Futter integriert, sodass das Risiko des Auslösens einer Unverträglichkeit minimiert wird
• Unser Futter ist glutenfrei, sodass auch Hunde mit einer Gluten-Unverträglichkeit unser Futter bekommen dürfen
• Bierhefe liefert Präbiotika, welche die Magen-Darm-Gesundheit unterstützen

Hüftgelenksdysplasie

Hüftgelenksdysplasie ist eine häufige, genetisch bedingte Gelenkerkrankung, deren Verlauf nachweislich durch falsche Ernährung und Übergewicht verschärft werden kann - eine gezielt angepasste Fütterung spielt daher eine entscheidende Rolle in der Vorbeugung.

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Definition

Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine genetisch bedingte Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Hunde werden hierbei mit normal entwickelten Hüften geboren, im Laufe der Zeit entwickelt sich jedoch eine fehlerhafte Anatomie. Dies führt zu degenerativen Gelenkerkrankungen, Instabilität sowie Schmerzen und Lahmheit. Es gibt eine deutliche Rassendisposition, etwa 50 % der Bernhardiner und über 70 % der Bulldoggen sind betroffen.

Allgemein

Diese Erkrankung ist genetisch bedingt. Sie kann aber nachweislich durch einen Nährstoffmangel begünstigt werden, denn der bedeutendste und am besten untersuchte äußere Risikofaktor für eine HD ist die Ernährung. Eine angepasste Ernährung ist also von großer Bedeutung. Studien zeigen, dass Nahrungsergänzungsmittel wie Glucosamin, Chondroitin und Omega-3-Fettsäuren zur Prävention einer HD beitragen können. Das Gewichtsmanagement spielt ebenfalls eine Rolle: Übergewichtige Tiere sind anfälliger für Hüftgelenksdysplasien als Hunde, die ein Idealgewicht aufweisen.

(Quellen: https://phaidra.vetmeduni.ac.at/view/o:2557, S. 8; „Kleintier konkret“ von Challande-Kathmann, Iris, S. 37 f.)

Zutaten

• Glucosamin, Chondroitinsulfat und Grünlippmuschel sind knorpelaufbauende Substanzen, welche die Gesundheit von Gelenken und Knorpel fördern und das Fortschreiten von Gelenkerkrankungen verlangsamen können
• Fischöl enthält viele Omega-3-Fettsäuren, welche eine entzündungshemmende Wirkung aufweisen
• Erbsen enthalten Antioxidantien, vor allem viel Vitamin E, welches die Zellen schützt
• Lamm ist ein sehr hochwertiges, aber fettarmes Protein, sodass das Gewichtsmanagement leichter fällt

(Quelle: „Kleintier konkret“ von Challande-Kathmann, Iris, S. 38 f.)

Katarakt

Ein Katarakt ist die Trübung der Augenlinse, die bis zur Erblindung führen kann - eine angepasste Ernährung mit Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren kann das Ausmaß der Erkrankung eindämmen.

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Definition

Ein Katarakt ist die Trübung der Augenlinse, die bis zur Erblindung führen kann.

Allgemein

Sekundär ist auch eine angepasste Ernährung bei Augenerkrankungen und deren Prävention wichtig. Genetische Veranlagungen können dadurch nicht eliminiert werden, aber das Ausmaß der Erkrankung kann eingedämmt werden.

Zutaten

• Blaubeeren und Karotten enthalten Antioxidantien, die vor einer altersbedingten Augenerkrankung schützen können
• Fischöl enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren, welche die Augengesundheit fördern

Wobbler Syndrom

Das Wobbler Syndrom ist ein durch Nervenschädigungen an der Halswirbelsäule hervorgerufener Symptomkomplex - eine angepasste Ernährung, besonders in der Wachstumsphase, spielt bei der Prävention eine wichtige Rolle.

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Definition

Das Wobbler Syndrom ist eine zervikale Spondylomyelopathie. Dies beschreibt einen Symptomkomplex, welcher durch Nervenschädigungen hervorgerufen wird. Er tritt besonders häufig bei Dobermännern und Deutschen Doggen auf, ebenso bei Schäferhunden, Berner Sennenhunden, Neufundländern, Labradoren, Weimaranern, Rottweilern, Australischen Schäferhunden, Cocker Spaniels, Beagles und Dackeln. Männliche Hunde sind doppelt so häufig betroffen wie weibliche.

Allgemein

Der Zusammenhang zwischen Wirbelkörpermissbildungen und Fehlernährungen, insbesondere in der Wachstumsphase, ist durch Studien fundiert. Kalzium spielt ebenfalls eine große Rolle bei der Prävention dieser Krankheit.

(Quelle: https://jlupub.ub.uni-giessen.de/server/api/core/bitstreams/1978637d-366b-4e11-a9ec-2abcf2016925/content, S. 4 f. und S. 18)

Zutaten

• Kartoffeln enthalten Kalzium, welches sich nachweislich präventiv auf Wirbelkörpermissbildungen auswirkt