Definition
Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine genetisch bedingte Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Hunde werden hierbei mit normal entwickelten Hüften geboren, im Laufe der Zeit entwickelt sich jedoch eine fehlerhafte Anatomie. Dies führt zu degenerativen Gelenkerkrankungen, Instabilität sowie Schmerzen und Lahmheit. Es gibt eine deutliche Rassendisposition, etwa 50 % der Bernhardiner und über 70 % der Bulldoggen sind betroffen.
Allgemein
Diese Erkrankung ist genetisch bedingt. Sie kann aber nachweislich durch einen Nährstoffmangel begünstigt werden, denn der bedeutendste und am besten untersuchte äußere Risikofaktor für eine HD ist die Ernährung. Eine angepasste Ernährung ist also von großer Bedeutung. Studien zeigen, dass Nahrungsergänzungsmittel wie Glucosamin, Chondroitin und Omega-3-Fettsäuren zur Prävention einer HD beitragen können. Das Gewichtsmanagement spielt ebenfalls eine Rolle: Übergewichtige Tiere sind anfälliger für Hüftgelenksdysplasien als Hunde, die ein Idealgewicht aufweisen.
(Quellen: https://phaidra.vetmeduni.ac.at/view/o:2557, S. 8; „Kleintier konkret“ von Challande-Kathmann, Iris, S. 37 f.)
Zutaten
• Glucosamin, Chondroitinsulfat und Grünlippmuschel sind knorpelaufbauende Substanzen, welche die Gesundheit von Gelenken und Knorpel fördern und das Fortschreiten von Gelenkerkrankungen verlangsamen können
• Fischöl enthält viele Omega-3-Fettsäuren, welche eine entzündungshemmende Wirkung aufweisen
• Erbsen enthalten Antioxidantien, vor allem viel Vitamin E, welches die Zellen schützt
• Lamm ist ein sehr hochwertiges, aber fettarmes Protein, sodass das Gewichtsmanagement leichter fällt
(Quelle: „Kleintier konkret“ von Challande-Kathmann, Iris, S. 38 f.)